Geburtsberichte Hypnobirthing.MAMA!

Für einen Eindruck, wie unterschiedlich Geburten und damit auch mit Hypnobirthing vorbereitete, kraftvoll erlebte Geburten sein können, habe ich dir hier einige positive Geburtsberichte zusammengestellt (Namen wurden teilweise geändert). Sie dienen v.a. dazu, dein Vertrauen in die Geburt und deinen Körper zu stärken.
Vergiss dabei nie, dass die Geburt (fast) immer einen großen Kraftakt, Anstrengung und eine Grenzerfahrung bedeutet. Doch auch und gerade eine Grenzerfahrung kann und darf positiv erlebt werden!:)

Berichte von Zwillingsgeburten, Bauchgeburten und Geburten mit besonderen Herausforderungen findest du weiter unten (im Aufbau).

 

Positive Geburtsberichte

 

„Mein Baby ist da! Unsere zauberhafte Tochter kam am Dienstag morgen um XX.XX Uhr zur Welt! Ich wollte euch wissen lassen, dass ich eine ganz wunderbare Geburt hatte. Am Montag Abend haben wir uns noch mit einigen der Entspannungstechniken befasst und das Geburtsvideo angeschaut, kurze Zeit später ist dann meine Fruchtblase geplatzt. Wir waren so positiv gestimmt als es los ging und hatten auch allen Grund dazu, denn die Eröffnungswehen konnte ich wunderbar wegatmen. Auch danach waren keinerlei Schmerzmittel nötig, alles hat sich irgendwie positiv und richtig angefühlt und ich habe mich sehr gestärkt gefühlt. Kurz vor Ende verließ mich kurz der Mut, aber kurz später war sie dann schon da. Insgesamt vergingen vom Blasensprung bis zu dem Moment, in dem ich meine Tochter in den Händen hielt, viereinhalb Stunden. Ich denke, dass ich einen großen Teil meiner Kraft und positiven Einstellung mithilfe des Kurses und Buches gewinnen konnte. Ich wünsche euch allen ähnlich schöne Geburten! Der Moment in dem man das kleine Wesen in den Händen hält ist so unbeschreiblich – als würde jemand einen Sack voll Glück über einem auskippen.“

– Lisa

„Jonas und ich sind nun zu dritt und haben uns in den letzten Wochen mit Tom zuhause gut eingelebt! Der Hypnobirthingkurs bei dir hat mir/ uns sehr sehr gut gefallen. Während der Geburt ist es mir gut gelungen bei mir und unserem Baby zu bleiben.. ich habe mich auch ganz gut auf meine Atmung konzentrieren können und habe die gesamte Zeit ein tiefes Vertrauen in mich, meine Kräfte und den Geburtsprozess ( und seine Wendungen) gespürt. Ich habe die Geburt im Geburtsraum/Klinik-Bensberg als eine sehr schöne Erfahrung und habe mich auch von meinen Geburtshelfern (Jonas, meiner Beleghebamme und dem Klinikpersonal später) sehr unterstützt erlebt! Während der Geburt kamen mir immer wieder hilfreiche Bilder in den „Kopf“, die mir Kraft und positive Gefühle gegeben haben- ich war glaube ich wenig im Kopf, sondern eher in Verbindung zu meiner Intuition- das war eine sehr schöne Erfahrung, die ich auch aus deinem Kurs und der Vorbereitung auf die Geburt mitgenommen habe! Wir wünschen dir alles Liebe, liebe Solveig! Bis vielleicht zu einem weiteren Kurs bei dir 😊liebe Grüße!“

– Julia

„Liebe Solveig, unsere Lena ist am XX.X. auf die Welt gekommen, nur 1.5h nachdem wir im Geburtshaus angekommen sind. Ich habe keine Geburtsverletzung davon getragen. Wir sind alle gesund und überglücklich und von Schmerzen kann kaum die Rede sein… Es war einfach wunderbar – dank deinem Kurs!“

– Martina

„Unser Sonntags Kind ist da! Die Entspannung, Zuversicht und Atemtechniken haben mir sehr geholfen! Zwischenzeitlich wollte ich schon aufgeben, da war dann eine tolle Hebamme an meiner Seite. Nach Blasensprung kamen zunächst keine Wehen, die Ärzte wollten schon fördern! Nach der Regenbogen Entspannung gingen die Wellen dann los und nach etwa drei Stunden war der Kleine da. Der Kleine war 4080gr schwer und 57cm gross. Ein kleiner Riss des Damms sonst alles heile. Die Plazenta hat sich leider nicht ganz gelöst, so dass ich dann noch in den OP musste. Das Stillen klappt allerdings prima und ich denke, daß wir jetzt endlich zur Ruhe kommen! Noch ist unser Sohn sehr ausgeglichen und zufrieden! Lieben DANK für Alles!“

– Andrea

„Liebe Solveig, am XX.XX., … Uhr hat unsere A.M. das Licht der Welt erblickt. Wir hatten eine ganz wundervolle Geburt, für die ich und auch mein Mann sehr dankbar sind. Ganz natürlich, ohne Interventionen oder Schmerzmittel und auch ohne Geburtsverletzungen 🙂 Besser hätte sie nicht sein können! Von der Eröffnungsphase bis zur Geburt sind etwa 24 Stunden vergangen, die eine sehr besondere gemeinsame Erfahrung waren und die wir deshalb genossen haben. Ich konnte die Wellen mit der Ballon- und J-Atmung gut veratmen, war dabei gedanklich an schönen Orten und habe mir sich öffnende Blüten vorgestellt. Mein Mann hat jede Geburtswelle begleitet und war ganz nah bei mir. Die Pausen haben wir uns schön gestaltet. Dein Hypnobirthing-Kurs hat mir ganz wesentlich dabei geholfen, sehr herzlichen Dank Dir! 🙂 Ich wünsche Dir noch eine sehr schöne Schwangerschaft und eine wunderschöne Geburt! Alles Liebe!“

– Vera

„Unsere Tochter ist am XX. XX sanft zur Welt gekommen. Dein Kurs hat mir so viel Mut und Kraft für die Geburt gegeben – nochmals vielen Herzlichen Dank dafür! Ich hatte zwar fast zwei Tage lang Wehen und auch zwei Nächte hintereinander kaum geschlafen und war demenstsprechend müde, als die Geburt dann tatsächlich losging, aber gerade für die Latenzzeit hat mir das „Hypnobirthing“ und die autogenen Reisen total viel geholfen. Als wir dann am XX. XX halb acht im Kreissaal waren und ich untersucht wurde, war der Befund von zwei Zentimetern und Muttermund noch ganz weit hinten erstmal etwas niederschmetternd. Die Hebamme hat mir dann ein Bad eingelassen und die Wehen haben sich ziemlich schnell verstärkt – zu diesem Zeitpunkt war ich mir aber gar nicht sicher, ob die Müdigkeit die Wehen verstärkte oder diese tatsächlich stärker wurden. Ich muss zugeben, zu diesem Zeitpunkt war ich etwas entmutigt, habe mir aber als Affirmation immer wieder gesagt, „ich bin ganz weich und elastisch“ und das hat mir sehr geholfen. (Hatte verschiedene Affirmationen „parat“, aber diese war für mich dann die Beste.) Nach ca. 1,5 Stunden habe ich dann meinen Freund gebeten eine Hebamme zu rufen, ich wollte sicher gehen, dass sich der Muttermund öffnet und die Wehen auch tatsächlich etwas bewirken. Die Hebamme war total lieb und hat mir auch wieder viel Mut zugesprochen, allerdings kam es dann nicht zur Untersuchung, weil sie gerade zu einer Geburt musste. Wieder eine halbe Stunde später habe ich meinen Freund erneut gebeten, eine Hebamme zu holen. Als sie mich dann untersuchte, hatte ich schon etwas Angst vor dem Befund – allerdings war der Muttermund dann schon 9cm offen und die Hebamme fragte mich, ob ich in der Badewanne entbinden wolle. Ich war so glücklich diesen weiten Weg schon gegangen zu sein und war total motiviert, die letzte Etappe in der Badewanne in Angriff zu nehmen. Ich hatte nie das Bedürfnis zu schieben oder zu pressen und fragte dann die Hebamme, ob ich irgendetwas tun müsse – sie meinte, ich solle einfach nach meinem Gefühl gehen. Bei den letzten Wehen meinte sie, ich solle trotzdem Mal die Luft anhalten und ganz tief in den Bauch atmen, da die Herztöne runter gingen (das hat sie mir nicht so gesagt, das habe ich dann erst im Nachhinein erfahren) und dann ging es ziemlich schnell, noch drei Wehen und dann war unsere Tochter da – um halb elf vormittags. Ich habe kaum Geburtsverletzungen und bin so glücklich und dankbar über diese wunderschöne und heilsame Geburt! Vielen Dank für alles, Solveig! Wir leben uns jetzt alle so langsam ein, jede/r muss seinen neuen Platz in der Familie finden und ich freue mich und bin gespannt auf alles, was uns erwartet… Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, du kannst noch vielen Frauen zu einer kraftvollen und positiven Geburt verhelfen!“

– Marie

„Tatsächlich ist es bei mir gestern Früh mit den ersten Wehen losgegangen (um 10 Uhr saß ich auch noch – während mein Mann den älteren Bruder in die Kita gebracht hat – relativ entspannt im Garten der Klinik und habe an euch gedacht. Letztlich sind wir dann aber doch nochmal nach Hause, weil es dort ja doch um einiges entspannter ist). Gestern Abend ist unsere kleine Tochter dann zur Welt gekommen. Natürlich war es ein hartes Stück Arbeit, aber diesmal hat wirklich alles nach Plan geklappt und das alles ohne jegliche Schmerzmittel, Infusionen etc. Zum krönenden Abschluss gab es sogar noch die Besonderheit, dass die Kleine in intakter Fruchtblase geboren wurde – eine sehr seltene sog. Glückshaube. Auch wenn ich nun leider nur an zwei deiner Stunden teilnehmen konnte, haben mir diese doch sehr viel Positives mit auf den Weg gegeben. So bin ich grundsätzlich sehr gelassen und positiv in die Geburt gegangen und konnte diesmal auch – wie ich es mir ja auch aus deinem Kurs erhofft hatte – die Entspannungsphasen besser nutzen. Tausend Dank also nochmal!“

– Corinna

„Liebe Solveig, nachdem ich diesen wunderschönen und berührenden Geburtsbericht von Laura gelesen habe, möchte auch ich mir die Zeit und Ruhe nehmen, dir und gerne auch dem Rest unserer Gruppe, von meiner wunderbaren Geburtserfahrung zu berichten. Unser kleiner Sohn Max hat am XX.X. um — Uhr das Licht der Welt erblickt. Es ist einfach nur unglaublich schön ihn bei uns zu haben! Zuerst möchte auch ich mich noch einmal bei dir für deinen tollen Kurs und deine wunderbare Art bedanken! Mich haben die Ansichten und Ideen des Hynobirthing von der ersten Sekunde an begeistert und ich wusste sofort, dass dies genau das ist wonach ich gesucht habe. Ich konnte mir einfach keine bessere Art der Geburtsvorbereitung vorstellen. Nach deinem Kurs war ich einfach nur gespannt wie meine Geburt wohl ablaufen würde und habe mich wirklich darauf gefreut! Der errechnete Termin war bereits 6 Tage überschritten und wie die Medizin es vorsieht bin ich alle zwei Tage zur Untersuchung gegangen. Es hat mich keineswegs beunruhigt, da ich wusste, dass Max sich genau den richtigen Geburtstag aussuchen wird. Am XX.X. hatte ich um 20:20 Uhr nach der Tagesschau und der Ankündigung der großen Hitzewelle meinen Blasensprung, ohne Wehen. Da es mein Wunsch war möglichts lange zu Hause zu bleiben rief ich etwa 1,5 Stunden später, als leichte Wehen einsetzten, meine Hebamme an, die mir noch einmal bestätigte, dass es ok ist wenn ich noch zu Hause bleibe, sofern Kindsbewegungen da sind und das Fruchtwasser klar ist. Beruhigt und entspannt richtete ich mir im Wohnzimmer eine Decke und Kissen her, Christian dimmte das Licht und stellte meine Entspannungsmusik an. Genau so hatte ich es mir vorgestellt und es fiel mir leicht die Wellen trotz ihrer kurzen Abstände von ca 1 min gut zu veratmen. Von Außen hat man mir laut Christian nichts angemerkt und ich wechselte immer wieder zwischen Ruhe- und Wellenatmung und veränderte regelmäßig meine Körperpositionen so wie es sich gut anfühlte. Um 00:30 Uhr habe ich dann aus dem Bauch heraus entschieden in die Klinik zu fahren. Für die Fahrt habe ich mir ein mit meinem Duftanker getränktes Tuch mitgenommen und mich versucht bestmöglich zu entspannen. Leider war genau an diesem Abend alle Straßen, die zur Klinik führten, gesperrt. Christian ist gefühlt eine halbe Stunde im Kreis gefahren, aber auch er war ziemlich entspannt dabei. 😀 Vielleicht ein wenig zu entspannt, denn so langsam spürte ich wie meine Wehen im Minutentakt wirklich stark wurden… Endlich oben im Kreißsaal angekommen, habe ich das CTG über mich ergehen lassen und hörte anschließend von der Hebamme, dass mein Muttermund bereits 9 cm geöffnet war. Ich konnte es kaum glauben! Dann wurden wir in den Kreißsaal gebracht, das Licht dort war von vorn herein gedimmt und ich fühlte mich trotz oder gerade wegen meiner wirklich kraftvollen Kontraktionen sehr stark und selbstbestimmt, sodass ich selbst entschied welche Positionen ich einnehmen möchte. Von da an dauerte es nur noch 1 Stunde bis Max auf der Welt war. Kurz vor Ende war es für mich noch einmal sehr motiviertend Max‘ Kopf selbst zu fühlen, was ich mich ohne Hypnobirthing vermutlich gar nicht getraut hätte oder nicht auf die Idee gekommen wäre. Die Hebamme hat mich wirklich sehr gut unterstützt, in keinster Weise aufdringlich angeleitet sondern vielmehr motiviert und darin bestärkt, was ich aus Gefühl gemacht habe. Christian war die ganze Zeit bei mir (er hat mir hinterher erzählt, dass er regelmäßig den Schulteranker gesetzt hat, woran ich mich aber nicht mehr bewusst erinnern kann). Als der Kleine dann auf der Welt war, waren wir einfach nur glücklich! Jetzt sind wir einfach nur dankbar, dass alles so gut geklappt hat, lassen uns Tag für Tag von Max verzaubern und genießen jeden einzelnen Moment zu dritt. Ich bin mir sicher, dass ich durch deinen Kurs nicht nur gelernt habe mich bestmöglich zu entspannen, sondern dass all das Wissen dazu beigetragen hat, eine selbstbestimmte Geburt zu erleben. Ich hoffe, dass noch viele viele positive Geburtsgeschichten folgen werden 🙂 Liebe Grüße und auch dir, liebe Solveig, alles alles Gute weiterhin für deine Schwangerschaft!“

– Katharina

 

Bericht einer Zwillingsgeburt

 

„Unsere beiden Zwillinge kamen bereits vor einer Woche zur Welt und ich bin sehr zufrieden und wahnsinnig stolz wie alles lief. Aufgrund eines pathologischen Dopplers des einen Zwillings, musste leider eingeleitet werden – was sich über 3 Tage zog. Während dieser Zeit habe ich immer wieder deine Audiodateien gehört und konnte somit sehr gut entspannen und das „Warten“ aushalten. Die Wehen kamen dann sehr zügig in kurzen Abständen, so dass L. und S. bereits 3,5 Stunden später da waren. Trotz der Kürze und der medizinischen Einleitung waren es zwei tolle, spontane Geburten und ich konnte mit den Wellen sehr gut umgehen. Dein Kurs und die Audio-Dateien haben mir sehr geholfen. Unter der Geburt konnte ich sehr gut den Musik-Anker, meinen Duft-Anker, meine inneren Bilder und die Affirmationen nutzen. Vor allem die im Kurs geübte Visualisierung der „Öffnungsatmung“ hat mir sehr geholfen. Um deine Audio-Dateien abzuspielen, blieb keine Zeit; aber sie waren mir im Vorfeld eine große Hilfe. Ich bin sehr froh, dass ich den Kurs bei dir gemacht habe und somit viele gute Tools zur Hand hatte. Viele liebe Grüße!

– Marlene

 

Geburtsberichte bei Bauchgeburt (Kaiserschnitt)

 

„Auch wir haben es geschafft ;-). Nach drohender Frühgeburt haben wir dann doch stolze 12 Tage übertragen. Seit dem XX.XX.201X sind wir nun zu viert. Die Geburt war ganz anders als die vorherige und auch wenn es dann doch unterm Strich wieder ein Kaiserschnitt geworden ist, haben wir das Gefühl gehabt, den Geburtsverlauf mit zu gestalten, was nicht zuletzt an unseren Kursinhalten lag. Hierfür also noch einmal herzlichen Dank! Wir grooven uns nun ein und freuen uns auf eine spannende Zeit.“

– Marina

„…Dann hatte ich am Montag einen rel. kurzfristig geplanten Kaiserschnitt, auf den ich mich ab Sa. Abend super vorbereiten konnte. Habe dann viel ‚Reise zum Baby gehört‘ Sogar als ich in den OP geschoben wurde- auf einem Ohr….So konnte ich alles hören: Auch als die operierende Ärztin sagte: ‚Oh ist der aber schwer!!‘ 🙂 Es war trotz allem für mich ein super Erlebnis zusammen mit meinem Mann. Dank der Hypnose weit im Voraus schaffte ich es immer ruhig zu bleiben und mich zu freuen. Das CTG vor der OP zeigte sogar noch Wehen im 6min Rhythmus an- die ich aber nie spürte…der kleine war also bereit 🙂 Mein Puls ging nur vor der Spinalanästhesie einmal etwas hoch. Während der OP konnte ich mich nicht mehr so wirklich auf die Hypnose konzentrieren- was mir stattdessen in den Kopf schoss war: Man spürt ja dass ganz schön in einem rumgedrückt wird…aber was die genau machen wollte ich mir garnicht vorstellen, stattdessen dachte ich, Mensch ich habe ja einen so geilen Sixpack- Einfach alle aus diesem OP Raum wollen meinen genialen Bauch berühren und anfassen. Es ist wie du sagst- was plötzlich in den Kopf schießt lässt sich nicht planen. Wir sind dann Freitags nach Hause, und ich bin super happy und dankbar, dass ich es so erleben durfte, da es mir nun 1000mal besser geht als nach meiner ersten natürlichen Geburt. Ich hätte es gern natürlich probiert, hatte die Öffnungsatmung und Flussatmung mit ein paar Affirmationen viel geübt…aber nun kam es eben so.

Nachtrag: Schon bei der Besprechung zum KS habe ich dem Anästhesisten gesagt, ich würde gern Hypnose per Kopfhörer hören und seine Reaktion war: ‚Das ist ja cool- das sollte jede Frau machen!‘ Da war ich sehr überrascht- letztendlich war aber seine Kollegin an meinem Termin im OP. In der ‚Schleuse‘ vor dem OP Saal habe ich nochmal gesagt- ich würde gern auf einem Ohr meine Hypnose hören – um zu erklären, warum ich mein Handy dabei habe:) – alle fanden das ok und das Handy steckten wir seitlich an mein Bett/ glaube neben meine rechte Schulter….. Ich habe es aber echt leise gemacht und nur in mein rechtes Ohr gesteckt- um relevante Fragen zu hören- zudem saß mein Mann dann links an meinem Kopf und ich konnte ihn hören. Ich weiß auch gerade gar nicht ob ich bei der Spinal-Spritze den Knopf im Ohr hatte oder mein Mann es später wieder reingemacht hat….denn ich habe mich ja auch mit dem netten Team unterhalten. Das gute war, dass ich echt relaxt war- nur vor der Spritze hatte ich Angst, da sie mir in der letzten Geburt wahnsinnig weh getan hatte. Aber das war auch problemlos überstanden. Für mich war es relevant in der Phase vorher- die Zeit zuhause (Reise zum Baby-wurde plötzlich relevant und keine Atemhypnose:) und in der Vorbereitung zum OP im Kreißsaal, mich dank der Hypnose per Kopfhörer beruhigen zu können. Machte ich immer wenn mein Puls etwas in die Höhe ging… Beim KS selbst wollte ich ja auch die Geräusche vom Baby hören etc. und etwas mitkriegen- daher konnte ich mich während der OP – die ja blitzartig ging – garnicht auf meinen Kopfhörer konzentrieren! Da waren es rein meine Gedanken die mich begleitet und geleitet haben. Ich sagte auch irgendwann zu meinem Mann er solle den Kopfhörer weg nehmen- und dann war der kleine Mann auch schon bei mir….

– Valeska

Geburten mit besonderen Herausforderungen

 

Liebste Solveig, es ist mir wirklich ein Bedürfnis, dir diese Zeilen zu schreiben, nachdem ich ja so dankbar deinen wertvollen Kurs besuchen und den Inhalt verinnerlichen und praktizieren durfte. Schon während der Schwangerschaft habe ich total von Hypnobirthing, vor allem aber von der Art und Weise wie du es präsentiert hast, profitiert. Dazu muss ich sagen, dass ich zuvor nie etwas mit Meditation zu tun hatte, ich konnte mich nie so richtig darauf einlassen, mir fehlte einfach der Zugang dazu. Doch dein Kurs und natürlich auch meine Bereitschaft mich dem hinzugeben, hat so viel verändert und mir eine „neue Welt“ aufgezeigt. Ich konnte mich mithilfe deines Kurses, Skipts und deinen wunderbaren Audios, aber auch den tollen Geburtsvideos so super immer und immer wieder in der Schwangerschaft entspannen und mich in aller Ruhe und Gelassenheit ohne Ängste auf die Geburt vorbereiten. Ich habe mir aus deinen Meditationsreisen, Affirmationen, Ankern und meiner persönlichen Musik für alle Phasen der Geburt schöne Karten zusammengestellt und sie wunderbar verinnerlichen und „üben“ können. Unser Sohn  ist am X.X. zur Welt gekommen. 🙂 Ich möchte dir gern schildern wie es abgelaufen ist bzgl auch in Hinblick auf die Anwendung deines Kurses. Ich hatte bereits 4 Wochen vor der Geburt immer wieder und häufiger deutliche Übungswehen. Bereits da habe ich schon mit meiner Musik und Affirmationen ein stückweit üben können, diese positiv anzunehmen. In der Nacht zum X.X. um 0 Uhr hatte ich wieder ein sehr starkes Ziehen im Bauch, sodass ich nicht mehr neben meinem Mann liegen konnte. Ich war mir sicher, dass mein Körper wieder übt (da wir Beide auch fester Überzeugung waren, unser Sohn kommt nach dem ET X.X. zur Welt, wie bei den meisten ersten Kindern). Also ging ich ins Wohnzimmer, wollte mich mit deiner Audio auf den Ohren auf die Couch legen und versuchen hier weiter zu schlafen. Das Ziehen war allerdings schon recht häufig und intensiv, sodass ich nur Sitzen konnte. Also habe ich in kreisenden Bewegungen meine vorbereitete Musik auf den Ohren gehört, was mir sehr half. Ich dachte immer noch, dass es nicht die „echten Wehen“ sind und ließ mir dann aber doch gegen 2.30 Uhr ein Bad ein um zu sehen, ob es sich abmildert oder nicht. Es wurde nicht milder und ich war überrascht, dass die Wellen doch schon so regelmäßig, alle 6-8 min zu spüren waren. Ich habe noch eine Stunde gewartet (ich wollte meinen Mann auf keinen Fall umsonst wecken oder geschweigedenn umsonst in die Klinik fahren) bis ich ihn letztendlich 3.30 Uhr weckte und sagte, dass es wohl heute so weit sei 🙂 Etwas aufgeregt packte er die restlichen Sachen in den vorbereitetem Koffer. Wir riefen im Kreissal an, dass wir uns bald auf den Weg machen, sie baten , dies erst in einer Stunde zu tun, da alle Kreissäle belegt seien. Ich empfand das nicht schlimm, blieb total entpannt und bereitete noch Frühstück vor, „falls“ es heute losging und wir noch Energie brauchen. Davon essen konnte ich allerdings nur einen Happen da ich mich während der Wellen schon stehend am Küchentisch festhalten musste. Mein Mann war erstaunt, dass ich noch Zweifel hatte ob es die „echten“ Wehen seien 🙂 Und bis hierhin muss ich sagen, konnte ich all meine Vorbereitungen, all die Übungen deines Kurses wunderbar anwenden und ich bin sehr froh , soviel Zeit zuhause in Ruhe und Entspanntheit verbracht zu haben. Mein Mann und ich haben im Vorfeld viel und intensiv geredet, gemeinsam geübt , vor allem auch seine wichtige Rolle als „Sprachrohr“ besprochen, damit ich mich voll und ganz dem Geburtsprozess hingeben kann… Um 5.30 Uhr waren wir in der Wunschklinik. Leider herrschten auch hier die fragwürdigen Corona Regeln, sodass mein Mann ab der Pforte mich nicht mehr begleiten durfte. Die Pforten-Frau schickte mich unter nun bereits 4 minütigen sehr starken Wehen alleine durch das Krankenhaus, sodass ich natürlich ins volle Bewusstsein kehren musste, um den Weg zum Kreissaal zu finden. Nach erstmaligen Verlaufen kam ich auch im dort an, wo ich im CTG Raum mit 2 anderen Frauen erstmal eine Stunde warten musste, bevor ich untersucht wurde. Durch die Situation alleine dort mit den beiden anderen Frauen in diesem Raum zu sitzen und dem nicht-Wissen, was jetzt alles und wann passiert plus die Sorge um meinen Mann draußen, der ja auch nicht informiert wurde, wurde ich leider aus meiner „inneren Welt“ rausgerissen. Bis alle Untersuchungen, Corona Tests etc durchgeführt wurden und auch nur weil ich schon weit „fortgeschritten“ war durfte mein Mann (vollgeimpft) endlich „schon“ auch nach 2 Stunden zu mir. Ich hatte mir immer eine Wassergeburt gewünscht und so wurde mir die Badewanne eingelassen. Dort hatte mein Mann mir die Musik angemacht und meine Karten vom Kreissaal mit rüber genommen. Tatsächlich habe ich weder die Musik richtig wahrgenommen, noch war Zeit und auch meine Konzentration auf die Karten zu blicken. Denn das warme Wasser feuerte so richtig an und ich hatte schon Presswehen. Aufgrund der schlechten CTG Ableitung musste ich auch relativ schnell wieder aus der Wanne und sollte in den Kreissal zurück laufen. Zunächst im Vierfüßlerstand, schlussendlich aber in der tiefen Hocke, an meinen Mann gestützt kam Jonas dann auch zügig, um 9.20 Uhr auf die Welt Trotz dieser wirklich ungünstigen Zwischenstunden ab Ankunft der Klinik, kann ich aber dennoch mit voller Überzeugung sagen, dass es eine gute und friedliche Geburt ohne jegliche Hilfsmittel in Form von Schmerzmedikation war. Ohne die Trennung von mir und meinem Mann wäre es mit Sicherheit sogar eine sehr schöne. Und ich bin absolut überzeugt davon, dass dies, diese gute Geburtserfahrung, sehr viel durch die intensive Vorbereitung mit Hypnobirthing zurück zuführen ist. Und sage deshalb nochmal DANKE DANKE liebe Solveig! Ich werde deinen Kurs zu 100 % weiter empfehlen und wenn wir ein 2. Kind planen, erneut besuchen! Wir sind unheimlich dankbar und fasziniert glücklich über unseren wundervollen und gesunden Sohn und können dieses Wunder noch gar nicht richtig begreifen 🙂 Ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe und Gute

– Anne



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